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Der etwas andere Kopf- und Gesichtsschmerz

Craniomandibuläre Dysfunktion

Einführung

Dieses Buch wendet sich in erster Linie an Patienten, die unter sogenannten "Craniomandibulären Dysfunktionen" leiden. Ähnlich kompliziert wie der Begriff, der für die Erkrankung steht, ist die Krankheit selbst. Sie fasst eine Vielzahl klinischer Beschwerden der Kiefermuskulatur und der Kiefergelenke einschließlich der mit ihnen verbundenen Gewebe zusammen. Die häufigsten Symptome in diesem Zusammenhang sind Schmerzen in der Mundregion, im Gesicht, Im Kopf oder im Nacken. Erstaunlicherweise findet sich in der enormen Informationsflut über Kopfschmerz selten ein Hinweis auf diese besondere Form des Kopf- und Gesichtschmerzes, die im Buch der Einfachheit halber als CMD bezeichtet werden. Das Buch hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, diese Informationslücke unter einigen wesentlichen Aspekten zu schließen.

Zum Ersten und Wichtigsten soll es Patienten, die unter CMD leiden, ein tiefgehendes Verständnis für ihre Erkrankung vermitteln und somit erster Schritt zur Selbsthilfe sein.

Zum Zweiten wendet es sich an nicht-zahnärztliche Behandler, die mit diesem Krankheitsbild wenig vertraut sind, um so eine kollegiale Zusammenarbeit zu erleichtern.

Darüber hinaus möchte die Publikation einen Leitfaden zur zeitgemäßen Betreuung von Patienten mit CMD an Hand geben. Verwandten, Freunden oder Bekannten Betroffener kann dieses Buch ebenfalls sehr hilfreich sein, im Besonderen bei chronischen Verlaufsformen der Erkrankung, da Patienten in solchen Fällen oft unter erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen leiden. Das Verständnis für diesen Sachverhalt vermeidet, dass die Betroffenen voreilig in eine psychiatrische Ebene eingeordnet werden oder, noch schlimmer, als Simulanten abgetan werden. Ein kleiner Anhang versucht schließlich, dem interessierten weiterführende Informationen über besondere fachliche Aspekte zu vermitteln.

Die Autoren haben sich bemüht, den Stoff möglichst verständlich aufzuarbeiten. Themen wie diese bringen es jedoch mit sich, dass eine Reihe von Fachwörtern benutzt werden müssen, die nicht im laufenden Texterklärt werden können. Daher wurde ein ausführlicher Glossar angefügt.

Die vorliegende Publikation soll eine Empfehlung an die Hand geben, mit der die klinischen Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen zeitgemäß standardisiert werden können. Diese Möglichkeit gab es bislang nicht. Dabei wurden alle wesentlichen Verfahren erwähnt, die nach aktuellem Wissensstand der Autoren bei CMD erfolgversprechend Anwendung finden können. Besonders berücksichtigt wurde dabei eine biopsychosoziale Sichtweise dieses Krankheitsbildes, die oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten notwendig macht.

Weitere Informationen zum Buch: Der etwas andere Kopf- und Gesichtsschmerz, Craniomandibuläre Dysfunktionen CMD, Horst Kares, Hans Schindler, Rainer Schöttl , Schlütersche Verlag 2006, ISBN 3-89993-776-7.

 

Rezensionen

2002

"Dank guter Gliederung und vor allem flüssiger Diktion ist die Lektüre eine Freude" (Zahnärzteblatt Sachsen, Prof. Dr.Dr.Lutz Päßler).

"Dieses Buch kann allen Patienten empfohlen werden, die an einer Fehlregulation der Kaumuskel- und/oder Kiefergelenksfunktionen leiden" (Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt, Prof. Dr. Dipl-Psych. H. Göbel).

"Diese Buch ist zweifellos eine Bereicherung für die deutschsprachige zahnärztliche Literatur zum Thema CMD" (Zahnärztliche Mitteilungen, Prof. Dr. JC Türp).

"Es wäre wünschenswert, es gäbe mehr Ratgeber dieser Qualität über zahnärztliche Erkrankungen" (GZM-Praxis und Wissenschaft, Dr. Peter Bornhofen).

"Die nicht selten aus dem Informationsmangel resultierende Chronifizierung des Schmerzgeschehens bei deren schweren Verlaufsformen kann durch diesen Ratgeber vermieden werden" (Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt).

"Tatsächlich handelt es sich um eine sehr gut strukturierte und hochkarätige Patienteninformationschrift, die darüber hinaus Auszubildenden und Studierenden nur zu empfehlen ist" (Mitteilungsblatt der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern).

"Dieses Buch wird dazu beitragen, dass der interessierte Patient sein Leiden besser versteht" (Bayerisches Zahnärzteblatt, Dr. W.C. Seebald).

"Eine wirklich sehr gelungene informationsbroschüre" (Krankengymnastik-Zeitschrift für Physiotherapeuten, S.Grossmann-Haller)

2005

Diesen Leitfaden könnte man auch als "Das etwas andere Fachbuch" bezeichnen, da es für Therapeuten und Laien gleichermaßen lesbar und wertvoll ist (Wandtke Dental-Technik, Dömitz).

2006

Nicht nur für betroffene Patienten, auch für medizinisch Tätige, aber zahmedizinische Lainen, sogar für die Zahnärzte selbst, die als Praktiker eine hervorragende Anleitung in die Hand bekommen für die Kommmunikation mit Ihren CMD-Patienten (Mitteilungen des zahnärztlichen Bezirkverbandes Oberfranken, Dr. Elmar Palauneck).

Die Autoren schließen mit diesem Buch eine Informationslücke... nicht zuletzt aber auch für den Zahnarzt eine praxisrelevante Ergänzung (Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt, Prof.Dr.Dr.R. Petz).

2007

Dieses Buch besticht durch seine benutzerfreundliche Aufmachung und die klare Gliederung (Schweizerische Monatsschrift Zahnmedizin, Felix Meier).

Insgesamt ist dieses Buch wichtig und ein guter Ansatz für Informationen für betroffene Laien (Zahnärztliche Mitteilungen Prof. Dr. Holgar A. Jakstat).

Dieses, was die Verkaufszahlen betrifft, überaus erfolgreiche Büchlein füllt seit seiner erstmaligen Veröffentlichung im Jahre 2001 eine Themenlücke, die jahrzehntelang schmerzlich wahrgenommen wurde... Darüber hinaus vollbringt es ein Kunststück: nämlich eine kurze, gut verständliche, aber gleichzeitig wissenschaftlich untermauerte Darstellung zu liefern ... Chapeau! Optisch und farblich sehr ansprechend.... einen brauchbaren Leitfaden um sich im Dickicht des für viele undurchsichtigen "CMD-Dschungels" zu orientieren (Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift 2007 Prof. Dr. J-C Türp)

2009

Den Autoren ist es gelungen, ein komplexes Thema in erster Linie für Patienten, deren Angehörige und Co-Therapeuten umfassend und leicht verständlich aufzubereiten (Dr. Rüdiger Schott, Mitteilungen des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Oberfranken).

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