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Kariesprophylaxe in St. Ingbert bei Saarbrücken schützt Sie vor schwarzen Löchern

Wussten Sie, dass Karies eine Infektionskrankheit ist?

Es geht also nicht nur um Ihre Zähne, sondern auch um die Ihres Partners und Ihrer Kinder. Gemeinsam beugen wir Karies vor und schützen Sie vor schmerzenden Löchern.

So helfen wir Ihnen mit der Kariesprophylaxe:

  • Tipps zur zahngesunden Ernährung
  • Anleitung zum richtigen Zähneputzen
  • Aufklärung zu Karies als Infektionskrankheit
Ihr Termin:

Kariesprophylaxe für die gesamte Familie: Sorgen Sie vor, damit Ihr Leben “süß” bleiben darf.

06894 929 990 990

Säure leistet die Vorarbeit für das Kariesloch

Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper und soll die Zähne ein Leben lang schützen. Säureangriffe und Zahnbelag setzen ihm jedoch zu und machen ihn anfällig für Karies.

Infografik zur Entwicklung von Karies

Süße Gefahr für die Zähne – wie Zucker Karies begünstigt

Zucker begünstigt Karies, weil Bakterien daraus Säuren bilden, die den Zahnschmelz angreifen. Die Säuren werden von Bakterien produziert, die bei jedem von uns in der Mundhöhle vorkommen und sich am liebsten von zuckerhaltigen Lebensmitteln ernähren.

  • Diese Mikroorganismen verwerten die Kohlenhydrate, die sich in der zucker- und stärkehaltigen Nahrung befinden und scheiden dabei Säure aus.
  • Diese Säuren lösen die Mineralien aus dem Zahn heraus und führen erst zu Entkalkungen.
  • Nach und nach entwickelt sich aus den Entkalkungen Karies.

Bei optimaler Mundhygiene und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung kann allerdings keine bakteriell bedingte Karies mehr entstehen – auch wenn Süßigkeiten konsumiert werden.

Dr. Kares beugt Karies vor – und zwar so

In unserer Praxis haben wir verschiedene Möglichkeiten, Karies festzustellen. Normalerweise fallen uns ungesunde Veränderungen bei den Routineuntersuchungen auf. Wenn Sie regelmäßig zur Prophylaxe in unsere Praxis kommen, kann sich ein Kariesloch nicht unbemerkt entwickeln.

Sonde, Spiegel, Lupenbrille: Uns entgeht kein Kariesloch

Zuallererst schauen wir mit Sonde, Spiegel und Lupenbrille nach typischen Verfärbungen und Entkalkungen. Zusätzlich ist es oft notwendig, anhand von Röntgenaufnahmen und einer Durchleuchtung mit Kaltlicht versteckte kariöse Defekte zu finden.

Entdecken wir eine kariöse Stelle, entfernen wir diese direkt. So beugen wir zum Beispiel auch einer Wurzelentzündung vor, die häufig aufgrund einer tiefen Karies entsteht.

Wie läuft eine Kariesbehandlung ab?

Die Kariesbehandlung folgt bei uns einem klaren Ablauf: prüfen, betäuben, Karies entfernen, Zahn verschließen, kontrollieren.

  • Kontrolle und Diagnose: Meist entdecken wir verdächtige Stellen bei der Vorsorge in einem frühen Stadium.
  • Betäubung, wenn nötig: Bei tieferer Karies betäuben wir den Zahn örtlich. Kleine Stellen können wir oft ohne behandeln.
  • Karies entfernen: Wir tragen nur den erkrankten Teil ab und erhalten die gesunde Zahnsubstanz.
  • Zahn verschließen: Wir füllen den Zahn mit zahnfarbenem Material und formen ihn nach.
  • Feinschliff und Kontrolle: Wir prüfen Ihren Biss und polieren die Füllung glatt.

Eine kleine Füllung schaffen wir meist in einer Sitzung. Größere Defekte brauchen manchmal mehr Zeit oder einen zweiten Termin.

Danach kommt es auf Sie an: gut putzen, Zahnzwischenräume reinigen, zuckerarm essen. Zusätzlich kommen Sie regelmäßig zur Vorsorge und Reinigung in die Praxis. So erkennen wir neue Karies früh und behalten die Füllung im Blick.

Muss der Zahnarzt bei Karies immer bohren?

Ob wir bohren, hängt vom Stadium ab. Je früher wir Karies finden, desto schonender behandeln wir.

  • Frühe Karies ohne Bohrer: Ganz am Anfang ist die Oberfläche des Zahns nur leicht angegriffen. Solche Stellen können wir oft ohne Bohrer stoppen. Mit Fluorid stärken wir den Zahnschmelz und stoppen bestenfalls die Karies. Fachleute nennen das Remineralisierung: Der Zahn nimmt wieder Mineralien auf und wird fester.
  • fortgeschrittene Karies: Hier ist der Zahnschmelz schon deutlich angegriffen. Ist der Schmelz durchbrochen, müssen wir den erkrankten Teil abtragen. Dazu braucht es den Bohrer. Danach verschließen wir den Zahn – je nach Größe des Defekts – mit einer zahnfarbenen Kunststofffüllung oder einem Inlay/Onlay aus Keramik.

FAQ: Häufige Fragen zur Kariesbehandlung

Wie erkenne ich Karies?

Frühe Karies erkennen Sie als Laie oft gar nicht. Erste Zeichen sind weiße oder braune Flecken, dunkle Stellen oder kleine Löcher. Manchmal reagiert der Zahn empfindlich auf Heißes, Kaltes oder Süßes. Sicher feststellen können wir Karies bei der Untersuchung, oft schon bevor Sie etwas merken. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen der beste Schutz.

Tut die Behandlung weh?

Die Behandlung tut in der Regel nicht weh. Bei tieferer Karies betäuben wir den Zahn örtlich, dann spüren Sie nichts. Kleine Stellen behandeln wir oft ganz ohne Betäubung. Karies selbst schmerzt lange nicht und bleibt deshalb oft unbemerkt. Erst wenn sie den Nerv erreicht, meldet sich der Zahn mit Schmerzen.

Kann sich ein kariöser Zahn selbst heilen?

Nur ganz am Anfang: Ist die Oberfläche erst leicht angegriffen, nimmt der Zahn mit Fluorid wieder Mineralien auf und wird fester. Ist der Schmelz aber einmal durchbrochen und ein Loch entstanden, heilt der Zahn nicht mehr von allein. Dann entfernen wir die Karies und füllen den Zahn. Je früher wir das erkennen, desto kleiner bleibt der Eingriff.

Was kostet die Kariesbehandlung?

Das hängt von der Größe des Defekts und der Art der Versorgung ab. Eine einfache Füllung übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse. Wünschen Sie eine höherwertige Versorgung, etwa ein Inlay oder eine Teilkrone, entstehen private Mehrkosten. Vor der Behandlung erhalten Sie von uns einen Kostenplan, damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt. So entscheiden Sie in Ruhe.

Was passiert, wenn Karies nicht behandelt wird?

Unbehandelt breitet sich Karies immer weiter im Zahn aus. Erreicht sie den Nerv, hilft meist nur noch eine Wurzelbehandlung. Im schlimmsten Fall lässt sich der Zahn nicht mehr erhalten und muss ersetzt werden, zum Beispiel durch Zahnersatz. Deshalb lohnt sich jede Zahnvorsorge.

Muss Karies an Milchzähnen behandelt werden?

Ja, auch Karies an Milchzähnen sollten wir behandeln. Zwar fallen Milchzähne später aus, doch bis dahin halten sie den Platz für die bleibenden Zähne frei. Unbehandelt kann Karies Schmerzen verursachen und auf andere Zähne übergehen. Wie wir Kinder dabei einfühlsam begleiten, lesen Sie auf unserer Seite zur Kinderzahnheilkunde. Am besten kommen Kinder früh und regelmäßig zur Kontrolle.

Ist Karies ansteckend?

Ansteckend sind nicht die Löcher selbst, sondern die Bakterien, die Karies auslösen. Sie wandern über den Speichel von Mensch zu Mensch, zum Beispiel über einen gemeinsam benutzten Löffel oder den Schnuller. Gerade bei Babys lohnt es sich deshalb, Löffel oder Schnuller nicht abzulecken. Mit guter Mundpflege und wenig Zucker halten Sie die Bakterien in Schach. So schützen Sie sich und Ihre Familie.