Störfelddiagnostik
Anatomisch und physiologisch stellt der Mensch eine Einheit dar. Trennungen irgendwelcher Bereiche, wie beispielsweise des Zahn-, Mund- und Kiefersystems vom übrigen Körper, entsprechen nunmehr alten schulmedizinischen Denkweisen.

Energieleiterbahnen der klassischen Akupunktur.
Ein ganzheitlicher Ansatz in Diagnostik und Therapie trägt diesen systemischen Verknüpfungen Rechnung. Er ist bestrebt, dem Körper Hilfestellungen zur Selbstregulation zu geben, die nicht belasten, sondern entlasten und neue Kapazitäten schaffen. Bioenergetische Diagnostik ist immer verknüpft mit Therapie. Diese dient dazu, den Körper hinsichtlich der notwendigen zahnärztlichen Maßnahmen zu stabilisieren, aber auch ihn von den gefundenen Belastungen zu befreien. Folgende diagnostische Verfahren können im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Herd – und Störfelduntersuchung Anwendung finden:
- Kirliandiagnostik
- Pulsoszillographie
- Herz – Ratenvariabilität (HRV)
- Physioenergetik ( eine Weiterentwicklung der klassischen Kinesiologie) in Verbindung mit Regulationsdiagnostik nach Dr. Dietrich Klinghardt
Welchen Sinn haben diese Methoden im Zusammenhang mit der Zahnheilkunde?
Sie sollen störende Einflüsse aus dem Zahn -, Mund -, Kiefer – und Kiefergelenksbereich finden helfen und einer wirkungsvollen Therapie zuführen.
Welche Faktoren können störend wirken?
Zahnärztliche Materialien, wurzelbehandelte Zähne, chronisch entzündeter Kieferknochen, entzündete Zahnfleischtaschen, verlagerte Zähne, Bakterien, Parasiten und Viren, Pilzerkrankungen, fehlerhafte Bisslage u.a.
Wie läuft ein solcher Herd – und Störfeldtest ab?
In der Regel werden zu Anfang verschiedene sog. Übersichtsverfahren durchgeführt; Dies ist zum Beispiel die Pulsoszillographie oder eine HRV Messung. Danach erfolgen sowohl die Überprüfung der Testfähigkeit durch ein Muskeltestverfahren als auch ein physioenergetischer Grundtest, an den sich dann die EAV – Testung anschließt.
Kirliandiagnostik (Energetische Terminalpunktdiagnostik)
In einem Hochfrequenzfeld werden Fotografien von Finger- und Zehenkuppen hergestellt. Elektronen, die in diesen Hautarealen angesammelt sind, werden in das Fotopapier eingesaugt und führen zur Ausbildung definierter Phänomene, die im Laufe von ca. drei Jahrzehnten empirisch kartographisiert wurden und Krankheitszeichen des Körpers zugeordnet wurden. Das Verfahren ist absolut unbelastend für den Körper und eignet sich zur schnellen Übersichtsdiagnostik und Verlaufskontrolle.
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| Kirliandiagnostik an Händen und Füßen |
Physioenergetik
Sie stellt eine Weiterentwicklung der sog. Kinesiologie dar (Testung von Einzelmuskeln). Eng mit Körperstrukturen verknüpft, wird die Muskulatur benützt, funktionelle Schwächen einzelner Körperabschnitte auszuloten. Ein schwacher Muskel kann Hinweise auf einen gestörten Funktionskreis geben. Das Zahn-, Mund- und Kiefersystem stellt einen Zusammenfluss sämtlicher "Subsysteme" des Körpers dar - aus diesem Grund eignet es sich hervorragend zur Diagnostik und Therapie.
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Armlängentest in der Physioenergetik |
Was ist die Pulsoszillographie?
Das Verfahren wurde in den siebziger Jahren entwickelt und ermöglicht es dem Untersucher, einen Überblick über die energetische Grundsituation der Hauptmeridiane zu erhalten. Obwohl es ähnlich einer Blutdruckmessung verläuft, ist das Ergebnis unabhängig vom Blutdruck oder der Herzfrequenz. Übersichtsmessungen wie die Pulsoszillographie sind von großer Bedeutung, da sie bereits im Vorfeld einer zeitaufwendigen Systemdiagnostik Hinweise auf die am stärksten belasteten Systeme geben und so einem gezielten Vorgehen bei der Testsystematik den Weg ebnen. Sie lassen sich auch auf einfache und kostengünstige Weise zur Verlaufskontrolle einsetzen.
Was versteht man unter Herz Raten Variabilität?
Die HRV ist eine Messgröße der neurovegetativen Aktivität und der autonomen Funktion des Herzens. Sie beschreibt die Fähigkeit des Herzens, den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag (RR – Abstand) laufend zu verändern, um sich inneren und äußeren Belastungen des Herzens anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit des Herzens basiert auf einem optimalen Zusammenspiel des sympathischen und parasympathischen Nervensystems.
Hochfrequente elektrische Impulse des Parasympathikus führen zu einer sehr schnellen Absenkung der Herzfrequenz; die Freisetzung von Acetylcholin führt zu einer Gefäßerweiterung: Die niederfrequenten Impulse des Sympathikus bewirken dagegen eine Steigerung der Herzfrequenz durch Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin.
Eine gute HRV erreicht der Körper, wenn eine Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus besteht (Sympathikus = das Gaspedal beim Auto wird betätigt und der Parasympathikus = die Bremse ist technisch gut gewartet und wird verantwortungsvoll eingesetzt). Mit Hilfe der Messungen und Auswertungen der HRV wird dieses Zusammenspiel deutlich und auf seine Effektivität prüfbar.
In der Zahnmedizin kann die HRV Messung eingesetzt werden:
- im Zusammenhang mit Ganzheitsdiagnostik zur Vor – und Verlaufskontrolle
- bei allen funktionellen Erkrankungen der Kaumuskulatur und des Kiefergelenkes, da hier häufig Instabilitäten des vegetativen Nervensystems parallel laufen; dabei spielen psychische Belastungen eine große Rolle
- im Zusammenhang mit Parodontalerkrankungen, die u.a. auch mit Defiziten der Makro – und Mikronährstoffe verknüpft sind. Diese wirken sich gleichfalls auf die HRV aus
Diese Methode ist eng mit dem deutschen Arzt Dr. Dietrich Klinghardt verbunden, der in den USA eine Schmerzklinik leitet, die im Wesentlichen mit den von ihm entwickelten Methoden arbeitet. Es handelt sich um eine Richtung der Kinesiologie, die psychische Aspekte eines Leidens untersucht; in der Zahnmedizin z.B. sind Kiefergelenksproblematiken häufig mit psychischen Aspekten verknüpft.
Elektronische Systemdiagnostik
(Elektroakupunktur nach Voll)
Dieses Verfahren stellt nach Vorprüfung durch Kirlianfotographie sowie Physioenergetik das exakteste biometrische Testverfahren dar, das es heute gibt. Mit Hilfe von Hautwiderstandsmessungen im Bereich von Akupunkturpunkten lassen sich aus den erhaltenen Messwerten Rückschlüsse auf Geschehen im Meridian, einer in der klassischen Akupunktur gefundenen Energieleitbahn, ziehen. Im Medikamententest kann, durch Einbringung eines homöopathisch aufbereiteten Stoffes in den Messkreis, eine Messwertveränderung erzielt werden. Ein passendes Mittel wird den Messwert stets in einen Normbereich führen und stellt sowohl ein Diagnostikum als auch ein Therapeutikum dar. In der Früherkennung möglicher Störungen hat sich die EAV ebenso bewährt, wie in der Störfelddiagnostik (Herde) als auch in der Bestimmung von Stoffen, die für den Körper unverträglich sind wie z.B. zahnärztliche Materialien. Einen aktuellen Überblick über dieses Testverfahren gibt Dr. Leiner in seinem aktuellen Buch "Regulationsmedizin in Theorie und Praxis".

Ermittlung der Störfelder durch Elektroakupunktur nach Voll
Wertvolle Unterstützung erfährt die EAV durch die Ergänzung mittels Homopat-Testsystem und BEST – Testsystems; beide stellen dies zurzeit ausgereiftesten computergestützten Testverfahren dar. Mit diesem System ist es möglich, Medikamenteninformationen aus dem PC abzugreifen und die Reaktion des Körpers darauf zu messen. Durch Scanner – Effekte des Systems ist es möglich, in kurzer Zeit eine große Zahl z.B. homöopathischer Mittel abzufragen und dadurch die Gesamttestzeit stark zu reduzieren.




